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Bioshock 2 – Review

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Nehmt euch einen Moment Zeit, wie bizarr die Welt dieses Spiels wirklich ist. Es ist in einer Unterwasser-Siedlung mit Wolkenkratzer, einer Stadt namens Rapture. In dieser unter enormen Wasserdruck stehenden Raum hat der Industrieller Andrew Ryan eine Gesellschaft mit dem Gedanken gegründet, dass einem Individueller keine Grenzen gesetzt sind etwas zu erreichen. Dieses Unterfangen scheiterte kläglich, als diese Unterwasser-Zivilisation anfing genetisch zu mutieren. Mit unregulierten und uneingeschränkten Experimenten rissen sie sich gegenseitig in Stücke und verkrochen vom Wahnsinn verfolgt in ihren eigenen Ecken. Rapture wurde somit eine Stadt völlig verrottet und blind von moralischer Einsicht. Dadurch kamen die Little Sisters, kleine Mädchen, die durch die Hallen herumirren, um mit Nadeln in den Köpfen der Toten genetisches Material entnehmen. Mit all diesen Wendungen der Handlung, kombiniert mit starken Spielmechanik und Stimmung konnte das Spiel einen Erfolg bei Kritikern, wie auch bei den Spielern feiern.

Bioshock 2, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, ist in Single-Player-Modus und Multiplayer geteilt. In dem Sinne ist es ein grösseres Spiel. Das Gameplay, in seinem Kern ist weitestgehend identisch. Du verwendest eine Kombination von Waffen und Spezialpower als Plasmide, um den Weg durch die tiefen Gänge von Rapture deine Feinde in Schlachten zu erledigen, wie auch gruselige Geheimnisse aufzudecken.

Die Geschichte greift 10 Jahre nach den Ereignissen von "Bioshock". Jack, der Protagonist aus dem ersten Spiel ist nicht mehr da. Dieses  Mal Spielst Du einen anderen Charakter, einen Big Daddy, der auf der Suche nach einer bestimmten Little Sister ist. Da Rapture jetzt eher ein vertrauter Ort ist, fehlt dieser ein bisschen das Mysteriöse und auch an der Story fehlt es an Biss, wie es das Original hatte.

Das soll nicht bedeuten, dass Rapture in dieser Fortsetzung etwas an ihrer reizenden Wahnsinn verloren hat. Im Gegenteil; Spieler, die bereit sind all diese Audio-Kassetten zu sammeln, werden mit sehr viel Details zur Geschichte belohnt. Durch das Spiel durch kommt man immer wieder zu moralischen Schweidewegen, denen man auf mehreren Möglichkeiten angehen kann. Ein Beispiel ist, dass man als Big Daddy, die Little Sisters beschützen muss, jedoch um an die Upgrades ranzukommen, muss man sie auch töten…

Wie viele Fortsetzungen, hat auch Bioshock 2 eine Reihe von Optimierungen und Verbesserungen im Gameplay. Wenn es um die Geschichte geht, sind leider keine der Charaktere in Bioshock 2 so faszinierend wie Andrew Ryan, obwohl Du noch viel von ihm in den Audio-Kassetten hören wirst.

Die grossen Hallen in Rapture sind nicht ganz das visuelle Spektakel wie damals in 2007, aber diese Unterwasserwelt besticht immernoch mit sehr vielen Details, z.B. Wasser tröpfelt von überall hinunter und verschwemmen die Sicht.

Fazit: Es ist ein vertrautes Erlebnis für jeden, der das Original gespielt hat. Die Verbesserte Gameplay von Bioshock 2 und die gezieltere Story sorgen dafür, dass das Spiel spielbarer und leichter zu verdauen ist. Wer einen First-Person-Shooter, der mehr bietet als nur flache, stereotypische Charaktere und eine kopierte Supersoldaten-Geschichte, sollte Bioshock 2 wählen. Hier erhält man eine sehr gelungene und originelle Umgebung, moralische Entscheidungswege, wie auch Gameplay-Elemente, die allesamt meisterlich zusammengefügt wurden.

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