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Heavy Rain – Review

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In diesem Review sind keine Spoilers vorhanden, welche die Story verrät oder sonstige Details, welche einem den Spielspass verderben könnte. 

Bei Heavy Rain hat das Entwicklerstudio Quantic Dream die Kontrolmechanik des Spiels gegenüber dem Pseudo-Vorgänger Fahrenheit (in den USA als Indigo Prophecy bekannt) weiterentwickelt. Diesmal kennt man kein "Game Over" mehr. Egal was man macht, die Story verzweigt leicht in eine andere Richtung, egal ob man was übersehen hat, oder einer der Charakteren stirbt. Nichts wird dich zwingen "eine Mission" zu wiederholen.

Diese Art des Spielens hat mehrere Effekte. Wenn man in einer Kampfsequenz eine Aufforderung für eine Aktion nicht verfolgt oder verfehlt hat, geht diese einfach ein bisschen anders aus. Statt den Bösewicht auf Anhieb ausser gefecht gesetzt zu haben, erhält man eins auf die Rübe und wenig später kommt eine zweite Chance den Gegner fertig zu machen. Verfehlt man jedoch zu oft, entwicht er einem. Wie gesagt, das Spiel geht trotzdem weiter, egal welche Resultate mitwirken. In anderen Fällen kann man verschiedene Antworten in Gesprächen miteinfliessen lassen, da man zur gleichen Zeit mehrere Optionen zur Verfügung hat.

 

Was wirklich interessant ist, dass Heavy Rain es schafft einem immer auf Trab zu halten und wenn man nicht aufpasst und einen kühlen Kopf bewahrt, bezahlt man mit den Konsequenzen. Einige Action-Sequenzen kommen, wenn man es am wenigsten erwartet und manchmal, wenn man nicht bereit ist, ist das "Scheitern" unausweichlich. In anderen Fällen ist das Gegenteil der Fall: Manche Ereignisse gehen sehr voran und man verlässt sich auf sein Bauchgefühl und handelt sofort, obwohl man einfach auf einen besseren Moment hätte warten können (oder gar einfach gar nicht reagieren). Das kann einem schon Gedanken über die Konsequenzen machen.

Wenn einer der Hauptcharakteren, die man steuert, stirbt, geht die Geschichte mit einem anderen weiter. Die Hinweise und Hintergrundgeschichte des verstorbenen Charakters wird man einfach verpassen. Wie es scheint, werden die verschiedenen Handlungsentscheidungen nicht grosse Einwirkung in die direkte Handlungstränge haben (einige Dialoge und Reaktionen ändern sich), jedoch kommen dabei oft ganz andere Schlusshandlungen hervor. Somit geht man beim zweiten Mal Durchspielen durch viele schon bekannte Sequenzen. Wie viele Endungen das Spiel hat, weiss ich nicht, aber mehr als genug werden es sein und diese scheinen alle auf Ihre Art und Weise sehr gelungen.

Die Grafik ist bezüglich der Gesichter hervorragend, jedoch sind die Hände, Kleider und einige Objekte in der Umgebung nicht so detailliert wie man es sicher erhofft hat. Die Lippensynchronisation ist eigentlich nicht schlecht, aber einige Charaktere haben im Mundbereich nicht soviel Detail, sodass die Synchronisation manchmal daneben zu liegen scheint. Die Motion-Capturing ist nicht so detailliert wie z.B. in Uncharted, jedoch geben die Figuren viele Details von sich, wie z.B. Fuss klopft gelanweilt auf den Boden, Kieferbewegung während jemand denkt etc.

Der Dialog ist in der Regel spektakulär gut. Die meisten Sätze sind natürlich und auf unerzwungene Art und Weise gesprochen, was den Charakteren ungeheuer viel Realismus gibt.

Heavy Rain ist ein höllisch gutes Erlebnis. Das kontroverse Kontrolschema funktioniert tatsächlich sehr gut mit dem Spiel und die vielen Sequenzen halten einem oft an die Sitzkante. Die Präsentation ist nicht perfekt und der Anfang ist sehr langsam, aber die Charakter-Entwicklung, Dialoge und überraschende Story-Wendungen machen Heavy Rain zu einem Muss!

2 Kommentare

  1. OK, dieses "Review" ist eindeutig gestohlen von IGN. Wirklich schlecht!

  2. ja, sollte eine übersetzung sein. darum ist auch das video auch von ign. werde das in den nächsten Reviews genau deklarieren.

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